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Die neue G-Klasse

2018-01-15 15:23

Die neue G-Klasse. Stronger than Time.

 

Am Vorabend der North American International Auto Show (NAIAS) erlebte das Michigan Theatre in Detroit gleich zwei Legenden. Mercedes-Benz stellte dort bei seiner traditionellen New Year’s Reception die neue G-Klasse vor. Arnold Schwarzenegger, Hollywoodschauspieler und Ex-Gouverneur von Kalifornien, fuhr mit dem Fahrzeug auf die Bühne.

 

Vor langer Zeit entwickelten Ingenieure in Graz eine völlig neue Art von DNA. Die DNA eines Geländewagens – ikonisch, robust und beinahe unverwüstlich. Sie entwarfen Teile, deren Funktionen bis heute unverändert Ihren Zweck erfüllen. Bauteile, die über Generationen hinweg einen ganz eigenen Charakter bildeten.

Die neue Mercedes-Benz G-Klasse präsentiert sich in Bestform. Ob off- oder onroad, unter allen Einsatzbedingungen überzeugt der Geländewagen mit Leistungsfähigkeit, modernen Assistenzsystemen, herausragenden Fahreigenschaften und Sicherheit. Gleichzeitig erhöhen das neue Fahrwerk, die Fahrprogramme DYNAMIC SELECT, der „G-Mode“ und die drei 100-prozentigen Differenzialsperren sowohl den Fahrkomfort als auch die Agilität – auf jedem Untergrund.

 

Exterieur – Ikonisches Design.

Vor rund 40 Jahren entstand die einmalige DNA der G-Klasse. Ikonische Elemente, die ihr heute wie damals ein einzigartiges Aussehen verleihen.

Ihre funktionale, robuste Front hat ihren Charakter über Jahrzehnte behalten. Eine klare Linienführung und grosse, plane Flächen bestimmen die Seitenansicht. Charakteristisch sind die zwei grossen Fenster im Fond und das exponierte Ersatzrad an der Hecktür. Die markanten Radlaufverkleidungen und die breite Spur sorgen für dominantes Auftreten.

 

Interieur – Unendliche Weiten.

Das komplett überarbeitete Interieurdesign hat ein neues Niveau erreicht: das Höchste. Die Designsprache und die Proportionen im Innenraum lassen keinen Zweifel, dass es sich hier um die neue G-Klasse handelt: selbstbewusst, kantig, ikonisch. Es ist, als habe die Natur Pate gestanden für das grosszügige, weiträumige Interieur der G-Klasse. Das neue Raumkonzept macht für alle Insassen aus der G-Klasse ein Muster an Grosszügigkeit und Bequemlichkeit.

 

Offroad: Die Legende übertrifft sich selbst

Übergeordnetes Ziel der Entwicklung war es, die Qualität der Fahreigenschaften sowohl onroad als auch offroad neu zu definieren. Dieses Ziel wurde erreicht: Die neue G-Klasse ist im Gelände noch leistungsfähiger und auf der Straße deutlich agiler, dynamischer und komfortabler als ihr Vorgänger. Der G bleibt also ein echter G – unter anderem dank seines serienmäßigen Leiterrahmens, der drei 100-prozentigen Differenzialsperren und der Geländeuntersetzung LOW RANGE.

Das neue Fahrwerk entstand in Zusammenarbeit zwischen der Mercedes-Benz G GmbH und der Mercedes-AMG GmbH. Das Ergebnis ist eine Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenker-Vorderachse in Kombination mit einer starren Hinterachse. Dabei galt es für die Ingenieure, um jeden Millimeter zu kämpfen, denn Geländegängigkeit heißt nicht zuletzt auch maximale Bodenfreiheit. Die Höherlegung der Achsen trägt entscheidend dazu bei und erfordert zur Erreichung der Robustheitsziele eine Domstrebe im Motorraum.

 

Die Komponenten der Doppelquerlenker-Vorderachse sind ohne Fahrschemel direkt am Leiterrahmen befestigt. Die Anbindungspunkte am Rahmen des unteren Querlenkers in Z-Richtung sind so weit wie möglich oben positioniert. Diese Anordnung garantiert gute Fahrbarkeit jenseits des Asphalts. Extra für die G-Klasse ist die neue Vorderachskonstruktion so robust ausgelegt, dass die Offroad-Performance und -Fähigkeiten des Vorgängers beibehalten und sogar teilweise übertroffen werden.

Derart gerüstet bietet die G-Klasse mit 270 Millimetern Bodenfreiheit zum Vorderachsgetriebe viel Potenzial für maximale Durchsetzungsfähigkeit und Fahrspaß im Gelände. Die Werte sprechen für sich:

 

  • Steigfähigkeit bis zu 100 % bei entsprechendem Untergrund
  • Bodenfreiheit zwischen den Achsen, plus 6 Millimeter, jetzt 24,1 cm
  • maximale Wattiefe von jetzt 70 cm bei Wasser- und Schlammpassagen, ganze 10 Zentimeter zusätzlich
  • Fahrstabil bei Schräglagen von 35°, plus 7°
  • Böschungswinkel hinten: 30°, vorne: 31°, plus 1°
  • Rampenwinkel: 26°, plus 1°

Dank der Einzelradaufhängung konnte die Steifigkeit des Karosserievorbaus verbessert werden. Eine Domstrebe, Federbeinbrücke genannt, verbindet jetzt die vorderen Federbeindome, was die Torsionssteifigkeit des Leiterrahmens erhöht.

Hinten wird im Unterschied zum Vorgänger die neue Starrachse mit vier Längslenkern auf jeder Seite und einem Panhardstab geführt. Das macht normale Straßenfahrten noch komfortabler. Im Gelände sorgen die 82/142 Millimeter Ein/Ausfederweg hinten und die Bodenfreiheit von 241 Millimetern zum Hinterachsgetriebe für Sicherheit auch in Extremsituationen.

 

Mehr Infos gibts unter: https://www.mercedes-benz.ch/de/passengercars/mercedes-benz-cars/models/g-class/suv/explore/onroad.module.html

 

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